Neue „Karieswelle“ im Alter

2017-08-28 - Bielefeld

Die deutsche Gesellschaft wird älter und über 50-Jährige Patienten leiden zunehmend unter einer "neuen Form" von Karies – obwohl die Entwicklung der Mundgesundheit in Deutschland generell positiv ist. Mehr als jeder zweite Zahn ist in der Gruppe der über 65-Jährigen von Karies betroffen.1 Experten sehen die Ursache u.a. im steigenden Konsum von Medikamenten wie Betablockern oder Antidepressiva.2

Noch nie gab es in Deutschland so viele über 50-Jährige – aber mit der demo-graphischen Alterung steigt auch die Zahl derer, die von Volkskrankheiten wie Blutdruck, chronischen Schmerzen oder Depressionen betroffen sind. So leidet etwa jeder fünfte Deutsche über 65 Jahren an Depressionen, ein Drittel an chronischen Schmerzen3 und fast zwei Drittel haben diagnostizierten Bluthoch-druck (entspricht 64 Prozent).4 Als Gegenmaßnahme werden in Deutschland über 15 Mrd. Tagesdosen Blutdrucksenker genommen – Tendenz steigend.

Gefahren durch Speichelmangel bundesweit unterschätzt

Chronische Krankheiten führen oft zu einer regelmäßigen Medikamentenein-nahme. Allerdings ist vielen Betroffenen nicht bewusst, dass Speichelmangel eine der häufigsten genannten Nebenwirkungen ist. Bei über 30 Prozent der über 50-jährigen ist der Speichelfluss ohnehin vermindert (weniger als 0,1 ml/min).5 Durch die Einnahme entsprechender Medikamente wird das Problem zusätzlich verstärkt.2

Was viele nicht wissen: Durch Speichelmangel steigt das Karies-Risiko dras-tisch an. Treten Symptome wie Mundtrockenheit auf, ist es oft schon zu spät. Knapp 70 Prozent der Patienten, die unter Speichelmangel leiden, weisen laut einer wissenschaftlichen Studie Karies auf.5 Konventionelle Zahnpflegeprodukte reichen dann nicht mehr, denn sie benötigen Speichel, um optimal wirken zu können.6 Ein Kariesschutz ist somit bei Speichelmangel nicht oder nur unzu-reichend gegeben.

Moderne Zahnpflege sollte an Bedürfnisse im Alter angepasst werden

Hydroxylapatit (eine Calciumphosphatverbindung) ist ein biomimetischer Wirk-stoff, der dem Bedürfnis vieler Verbraucher nach einer natürlich wirkenden Kari-es-Prophylaxe gerecht wird. Er ist dem natürlichen Zahnschmelz (der haupt-sächlich aus Hydroxylapatit besteht) nachempfunden und schützt den Zahn-schmelz vor bakterieller Besiedlung und somit auch vor Karies (z. B. beschrie-ben in dem renommierten Fachbuch „Toothpastes“7, Harks et al.8 Kani et al.9, Kensche et al.10). Zahnpflegeprodukte mit Hydroxylapatit, wie zum Beispiel die Karex Zahnpasta und Mundspülung von Dr. Wolff, können auch unter Spei-chelmangel wirksam sein.6,11 Zusätzlich enthält Karex eine speichelstimulieren-de Wirkstoffkombination, deren Effekt man sofort nach dem Zähneputzen spürt. Somit sind ältere Patienten sowie Personen, die Medikamente mit entsprechen-den Nebenwirkungen einnehmen, trotz Speichelmangel vor Karies geschützt.

Die Karex Zahnpasta und die Karex Mundspülung sind zum UVP von 4,99 in Drogerien und in der Apotheke erhältlich.

Weitere Informationen unter www.karex.com sowie

https://www.karex.com/de-de/aktuelles/karex-wird-auf-der-leitmesse-der-dentalbranche-vorgestellt/

Literatur
1 Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). (2016).
2 Narhi, T. O., J. H. Meurman & Ainamo, A. Xerostomia and hyposalivation: caus-es, consequences and treatment in the elderly. Drug & Aging 15, 103-116 (1999).
3 Häuser, W., Schmutzer, G., Hinz, A., Hilbert, A. & Brähler, E. Prävalenz chroni-scher Schmerzen in Deutschland. Der Schmerz 27, 46-55, doi:10.1007/s00482-012-1280-z (2013).
4 Neuhauser H, K. R., Born S. 12-Monats-Prävalenz von Bluthochdruck in Deutschland. Journal of Health Monitoring 2(1): 57 – 63, doi:DOI 10.17886/RKI-GBE-2017-007 (2017).
5 Flink, H. Studies on the prevalence of reduced salivary flow rate in relation to general health and dental caries, and effect of iron supplementation. Swedish dental journal. Supplement, 3-50, 52 p preceding table of contents (2007).
6 Najibfard, K., Ramalingam, K., Chedjieu, I. & Amaechi, B. T. Remineralization of early caries by a nano-hydroxyapatite dentifrice. J. Clin. Dent. 22, 139-143 (2011).
7 Loveren, C. v. Toothpastes. Vol. 23 (Karger, 2013).
8 Harks, I. et al. Impact of the daily use of a microcrystal hydroxyapatite dentifrice on de novo plaque formation and clinical/microbiological parameters of periodontal health. A randomized trial. PloS one 11, e0160142 (2016).
9 Kani, K. et al. Effect of apatite-containing dentifrices on dental caries in school children. J. Dent. Health 19, 104-109 (1989).
10 Kensche, A. et al. Efficacy of a mouthrinse based on hydroxyapatite to reduce initial bacterial colonisation in situ. Archives of oral biology 80, 18-26, doi:10.1016/j.archoralbio.2017.03.013 (2017).
11 Papas, A. et al. Caries clinical trial of a remineralising toothpaste in radiation patients. Gerodontology 25, 76-88 (2008).